Warum das Bergfest eine ganz schlechte Idee ist

Und was du stattdessen feiern solltest

“Endlich, heute ist Bergfest!” Hast du diese Redensart schonmal gehört? Mich würde es stark wundern, wenn du sie nicht kennst, denn sie ist weit verbreitet und sehr beliebt. Das Bergfest gehört wohl mit zu den beliebtesten und am häufigsten gefeiertsten Festen. Manche feiern es in der Mitte des Jahres, manche in der Mitte des Monats, manche in der Mitte der Arbeitswoche und manche sogar in der Mitte eines Tages. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So nehmen einige Menschen auch die Mitte eines langen Meetings oder auch die Halbzeit eines langweiligen Theaterstückes zum Anlass. 

Warum feiern wir Bergfest?

Ein beachtlicher Teil unserer Mitmenschen ist nicht zufrieden im Job. Laut einer Studie von STATISTA waren es 2016 rund 14% der Männer und rund 21% der Frauen in Deutschland. Unglaublich, wie viele Menschen täglich einer Tätigkeit nachgehen, die sie nicht erfüllt. Mit einem 8 Stunden Arbeitstag verbringen sie also 30% ihres Tages damit, etwas zu tun, was sie nicht tun wollen und das tun sie an 5 Tagen pro Woche. Es ist ein Trauerspiel, das sich immer und immer wiederholt. Abgelöst wird die Qual dann meist von einem kurzen 2-tägigen Wochenende oder von einem langersehnten 3-wöchigen Jahresurlaub. Zu wenig Menschen kennen das Gefühl, morgens motiviert für etwas aufzustehen, das sie lieben.

Was ist schlecht am Bergfest?

Das solltest du dir unbedingt durch den Kopf gehen lassen. Im Prinzip feiert man, dass man wieder eine halbe Woche hinter sich gebracht hat. Ich wiederhole es gern. “HINTER SICH GEBRACHT HAT”. Die Menschen feiern tatsächlich, dass wieder eine halbe Woche ihres Lebens vorbei ist. Eine halbe unwiederbringliche Woche Lebenszeit. Wie irre ist das denn? Glaub mir, ich weiß wie hart eine Arbeitswoche sein kann. Sowohl wenn man angestellt ist und einen Job ausübt den man hasst, als auch wenn man einen Job hat den man liebt. Auch Selbstständige und Unternehmer haben ab und zu Arbeitswochen, die sie an ihre Grenzen bringen. Wenn man nun aber Bergfest feiert und das Wochenende ersehnt, macht man sich dann nicht erst recht bewusst, wie schlimm man die Woche empfindet? Ist das nicht vielleicht sogar eine Form von Selbstmitleid? “Ich feiere, weil ich die Hälfte dieser schlimmen schlimmen Woche hinter mich gebracht habe.”. Ich verrate dir etwas:

> Es gibt deutlich tollere Dinge für die es sich lohnt zu feiern. Ich habe da so eine Strategie, die mich deutlich öfter feiern lässt, als es das Bergfest zulassen würde <

Wann habe ich Grund zu feiern?

Es mag profan klingen, aber Grund zu feiern hast du erstmal

  • wenn morgens dein Wecker klingelt und du nach einer erholsamen Nacht in deinem weichem Bett mit deiner warmen kuschligen Decke aufstehen darfst.
  • Wenn du dein Fenster öffnest, du frische Luft einatmest und wenn du dir saubere Kleidung aus dem Schrank holst.
  • Wenn du dann erstmal warm duschen gehst und du dir dann überlegst, was du heute frühstückst.
  • Grund zu feiern hast du, weil du genau weißt, dass es deine freie Entscheidung ist, wie du deinen Tag verbringst. Und wenn dir in dem Moment nicht nach feiern ist, weil du keine Lust hast, zur Arbeit zu gehen, dann ist auch das deine freie Entscheidung.
  • Grund zu feiern hast du, weil du ein Leben lebst, von dem andere träumen und sollte es nicht das Leben sein, von dem du träumst, dann solltest du das schnell ändern.
  • Du hast jeden Tag die  Möglichkeit, dein Leben in die Hand zu nehmen und zu verändern. Das ist ein Anlass zum feiern!
Kennst du jemanden, der jede Woche genüsslich Bergfest feiert? Zeig der Person diesen Artikel und lasst uns gemeinsam etwas finden, für das es sich wirklich zu feiern lohnt!

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